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Der
Rotenfels (327 m ü.
NN 49° 49′
1″ N 7° 50′
11″ O) zwischen Bad
Münster am Stein-Ebernburg und
Norheim ist mit 202 Metern
Wandhöhe und 1200 Metern
Länge die
größte Steilwand zwischen den
Alpen und Skandinavien. Das Felsmassiv
besteht aus rötlichem Rhyolith,
einem Porphyr-Gestein, mit
feinkörnig kristalliner Struktur.
Er ist sowohl Naturschutzgebiet als
auch bekanntes Revier für
Kletterer und Bergsteiger.
"Klettern am
Rotenfels" Insbesondere zum Schutz des
Wanderfalken ist das Klettern nur mit
Einschränkungen möglich.
Grundsätzlich ist das Gebiet
westlich der Bastei ganzjährig
gesperrt, östlich der Bastei vom
1. Januar bis 30. Juni. Im Unterschied
zu den meisten Klettergebieten ist der
Zugang im Allgemeinen von oben her. Man
erreicht den Parkplatz, indem man der
Strasse durch Traisen in Richtung
Rotenfels folgt und bis zur Schranke
nahe dem Gasthaus "Zur Bastei"
fährt. An der Schranke vorbei
gelangt man nach ca. 250 m - kurz
hinter dem Sektionsheim der Sektion
Nahegau des DAV- auf den Wanderweg der
unmittelbar am Abbruch des
Rotenfelsmassives verläuft. Das
Rotenfelsmassiv erhebt sich ca. 200 m
über die Nahe. Davon sind bis fast
150 m Höhe kletterbar. Der
Rotenfels ist kein Sportklettergebiet,
sondern hat alpinen Charakter. Eine
gute Ortskenntnis ist notwendig, um
eine Kletterroute in der Vielzahl von
Schotterrinnen, Kaminen, Türmen,
Bruchwänden und
Schrofenhängen zu finden. Für
Gebietsfremde ist daher erforderlich,
sich von einem erfahrenen ortskundigen
Begleiter führen zu lassen. Man
gelangt zum Einstieg der Kletterrouten
durch seilfreies(!) Absteigen bzw.
Aufsteigen im 3.Grad über
größtenteils
schottergefüllte steile Rinnen und
Kamine. Die Routen vom 2. bis 7.Grad
werden im Normalfall in mindestens 3
bis 4 Seillängen hintereinander
geklettert. Daher ist für den
Einstiegszeitpunkt genügend Zeit
bis zum Anbrechen der Dunkelheit
einzukalkulieren (bis zu ca. 3
Stunden)
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